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Catch up class

Catch up class – Projekt zur Vorbereitung und Begleitung von jugendlichen Flüchtlingen, die mit dem Besuch einer Berufsschule überfordert sind

Der Übergang zum Berufskolleg kann für Jugendliche, die bestimmte Defizite in ihrer Schullaufbahn aufweisen, Probleme mit sich bringen. Das Catch up Class – Projekt richtet sich an Jugendliche, die im Familienverband nach Deutschland gekommen sind und an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die nicht mehr schulpflichtig sind. Das Projekt bietet eine einjährige Begleitung der Jugendlichen, um den Start am Berufskolleg zu vereinfachen und diesen vorzubereiten.

Die Zielgruppe umfasst Jugendliche, die alphabetisiert sind, jedoch nicht flüssig schreiben können. Zum anderen sind Jugendliche angesprochen, die kaum Lernstrategien vorweisen können. Die Schulbildung beläuft sich maximal auf das Grundschulniveau. Des Weiteren an Jugendliche, die eine geringe Leistungsfähigkeit im Bildungskontext zeigen und sehr langsam lernen. Außerdem werden junge Erwachsene angesprochen, die durch Traumatisierungen blockiert sind und einen sensiblen Zugang benötigen. Zuletzt werden Jugendliche angesprochen, die aus unterschiedlichen Gründen mit dem System des Berufskollegs noch überfordert sind.

Innerhalb des Projekts sollen bei den jungen Erwachsenen Bildungslücken geschlossen werden und positive Lebensbedingungen durch die Vermittlung von Bildungskompetenzen geschaffen werden. Jeder einzelne in der Gruppe soll in seiner Persönlichkeit und in seinem Handlungsvermögen gestärkt werden, um eine vielversprechende und erfolgreiche Integration ermöglicht zu bekommen.  Durch Kompetenzfeststellung sollen die Jugendlichen zu einem passenden Zeitpunkt in das Schulsystem integriert werden. Ebenfalls sollen durch das Projekt Benachteiligungen abgebaut werden.

Die Lerngruppe besteht aus maximal 15 Jugendlichen. Die Altersspanne liegt bei 18-21 Jahren (die nach §38 SchG nicht mehr schulpflichtig sind).

Das Projekt wird, außer in den Schulferien, täglich von 8.30 Uhr – 15 Uhr stattfinden.

Schwerpunktmäßig setzt sich der Alltag der Jugendlichen aus zwei Bereichen zusammen. Zum einen stehen die sprachliche Förderung und die jeweiligen Defizite der Teilnehmer im Vordergrund und zum anderen stehen handwerkliche und kreative Einheiten im Fokus. Außerdem wird es jeden Tag ein gemeinsames Mittagessen geben, welches zum Teil von den Jugendlichen selbst zubereitet wird. Den Jugendlichen wird ein sehr alltagsorientiertes Lernen ermöglicht, sie sollen bedarfs- und sozialraumorientiert lernen. Das Lernen findet sehr praktisch statt. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit ihre Ressourcen und Interessen einzubringen, um sich mit den Inhalten identifizieren zu können. Verschiedene Medien werden genutzt, ebenso wird handwerklich gearbeitet und gekocht.

Das Projekt wird gemäß Kinder- und Jugendförderplan NRW 2017 durch das LWL-Landesjugendamt gefördert.







Gefördert aus dem
Kinder- und Jugendförderplan
des Landes NRW:

Ansprechpartnerinnen:
Cara Becker
02303 98 612 13

Johanna Wittling
02303 98 612 13 /-16
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